Laster - Ons Vrije Fatum
















LASTER

Ons Vrije Fatum

Cat.-Nr: DP074LP

Herkunft: Niederlande
Genre: Black Metal
Format: 2LP
EAN: 0662425084043




Tracklist


Side A
1. Ons Vrije Fatum 06:49
2. Binnenstebuiten 08:32

Side B
3. Bitterzoet 06:46
4. Helemaal naar huis 11:08

Side C
5. De tijd vóór 02:49
6. De roes na 10:09
7. Er wordt op mij gewacht 08:43

Side D
blank

Total 54:50
Info

Dunkelheit Produktionen präsentiert das sehnlich erwartete zweite Album der Niederländer von LASTER: „Ons vrije fatum“. Bereits 2014 veröffentlichte Dunkelheit Produktionen LASTERs Debutalbum, „De verste verte is hier“, und es wurde binnen kürzester Zeit als ein visionäres Werk des modernen Black Metal verstanden, das zu gleichen Teilen grimmig wie großartig und wunderschön ist. Hier auf  „Ons vrije fatum“ orientiert sich das niederländische Trio hin zu einer noch kühneren Vision, und maximiert den emotionalen Einschlag des epischen Vorgängeralbums, indem es einerseits die enthaltenen Stücke in Intensität und Dichte noch stärker konzentriert, andererseits aber eine noch offenere Reichweite atmosphärische Möglichkeiten erkundet. Es ist ein Album geworden, das mit einer erschütternden Härte explodiert, insbesondere im Bereich der Vocals, nur um später alle Schichten im weiteren Verlauf der Spielzeit vorsichtig wieder zusammenzuführen; während dieser Dauer werden noch weitere, mysteriösere Schichten hinzugefügt. Seine Gewalttätigkeit und der konstante Sturm und Drang sind tief verankert im Black Metal, doch LASTERs unfassbar ambitionierte Herangehensweise ist stetig auf dem Weg in diejenigen Umgebungen von Seele und Geist, die konventioneller- und passenderweise nicht Black Metal genannt werden.

Auf diesen Pfaden der Erkundung und der Heiterkeit sendet „Ons vrije fatum“ eine Welle voll herbstlicher, beinahe-barocker Schönheit nach der anderen; die Spannung, stets anwachsend und oft ein hysterisches und verletztes Gefühl von Verlust bedeckend, wird plötzlich mit schwindelerregendem Rauschen voll von verschlungen verschachtelten Gitarren und brütendem Bass entfesselt, nur um anschließend wieder aufgebaut und in unendlicher Weise neu erkundet zu werden. Im Gegensatz zum epischen ausschweifen von „De verste verte is hier“ bewegen sich LASTER an der Langeweile des übertriebenen Ausreizens vorbei, wobei sie jedoch vorsichtig ehrfurchtgebietende Konstrukte erschaffen, indem sie nur zarte Berührungspunkte setzen – die auch mit subtilen Eingaben elektronischer Einflüsse oder gar Saxophon erweitert werden.

Über die gesamte Spieldauer weist „Ons vrije fatum“ eine Produktion und einen Schwung auf, die gemeinsam spielerisch das Grobe und das Feine balancieren, geerdet im Dreck, doch mit offenen Augen für den Sonnenaufgang an allen bekannten Horizonten. Mit ästhetischen Verbindungen zu AGALLOCH, STRID und frühen ULVER versehen wird man in diesem Jahr keine ähnlich erschütternde emotionale Achterbahn geben, wie LASTERs „Ons vrije fatum“. (Text von Nathan Birk)

Abgemischt in den Catacomben Studios in Utrecht (Niederlande). Mastering von Patrick W. Engel im Temple of Disharmony (Deutschland).









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